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Selbstbewusstsein

Wann haben Sie das letzte Mal ganz genüsslich etwas für sich selbst getan?
Nur für Sie selbst?

Das, was wir für uns selbst tun, hat Auswirkungen auf unser Selbstbewusstsein. Darauf, wie stark wir uns fühlen. Und darauf, wie stark wir unsere Wünsche in unserem Leben umsetzen können. Wie intensiv wir die Leichtigkeit leben können. Die Verbundenheit mit der Harmonie des Universums.

In diese Verbundenheit und Kraft kommen wir, wenn wir bewusst für uns selbst sorgen. Uns bewusst Gutes tun. Wenn wir stärker sind, können wir noch mehr Gutes und Wohltuendes tun. Für uns selbst und für Andere. Wir verbreiten Freude und Leichtigkeit. Ein schöner Kreislauf also.

Die Grundlage für diesen Kreislauf ist ein gutes Selbstbewusstsein. Ein Bewusstsein dafür, was wir brauchen, was wir können, was wir möchten, was uns gut tut.
Wird das Leben leichter, wenn wir selbstbewusster sind?

Davon bin ich überzeugt. Wenn wir uns unserer selbst bewusst sind, können wir auch Verantwortung für unser Leben übernehmen. Wir wissen über uns selbst Bescheid und können so voll und ganz zu uns selber stehen. Wir sind ganz und können unsere Energie gezielt nutzen. Viele von uns wissen sehr gut über die eigenen Schattenseiten, über die Fehler, über das, was man nicht so gut kann Bescheid. Wissen wir jedoch auch genauso viel über unsere Talente und Fähigkeiten?

Würden Sie sich mehr trauen, wenn Sie selbstbewusster wären?
Was würden Sie sich dann trauen?
Etwas völlig Ungewöhnliches?
Oder etwas, das Ihnen sowieso zusteht?

palm

Wie kommen wir nun zu einem guten Selbstbewusstsein?

Indem wir uns selbst kennen lernen. Bewusstsein über uns selbst schaffen. Über Vorlieben und Abneigungen, Wünsche und Ziele, Träume und Realitäten, Emotionen und Gedanken. Es bedingungslos annehmen. Denn wenn wir etwas ändern möchten, können wir das ja tun.

Menschen, die einen guten Selbstwert haben, werden andere Menschen nicht betrügen, unterdrücken oder aggressiv angreifen. Wer zu brachialen Methoden greift, hat wenig Selbstbewusstsein, kennt die eigenen Grenzen und vor allem den eigenen Wert nicht. Geht daher über die Grenzen. Über die eigenen und die anderer. Das ist es, was wir dann als Selbstüberschätzung oder Arroganz bezeichnen. Eigentlich das Gegenteil von Selbstbewusstsein.



Selbstbewusstsein hat vor allem mit Lebensfreude zu tun, mit übersprühender Leichtigkeit und mit Großzügigkeit für uns selbst und unsere Umwelt. Wenn wir uns gut fühlen, verbunden mit dem Netzwerk der universellen Energie, dann sind wir selbstbewusst. Dann sind wir in der Leichtigkeit und Freude.


Selbstbewusstsein, das Bewusstsein über uns selbst können wir auch nur selbst erschaffen und erhalten. Andere Menschen leisten wohl einen Beitrag dazu, wenn sie Anerkennung und positive Rückmeldungen geben. Ob wir das allerdings auch annehmen können, liegt an uns. Daran, ob wir eine Annahmestelle für Stärkendes eingerichtet haben.

Kennen Sie das? Sie haben etwas geleistet, ein Projekt positiv abgeschlossen und eine Freundin spricht Sie darauf an. Wie reagieren Sie?
In vielen Fällen wohl damit, ihr zu erklären, dass es ja ganz mühelos gegangen sei. Dass Sie wohl Glück gehabt hätten. Oder dass Ihnen so viele Menschen dabei geholfen haben. Wo ist dabei Ihr Anteil?

Nur zu oft werten wir unsere eigenen Errungenschaften gleich wieder ab. Die Anerkennung fällt nicht auf fruchtbaren Boden, weil sie nicht angenommen wurde. Sie kann auf diese Weise nichts zur Stärkung unseres Selbstbewusstseins beitragen.

Doch auch das können wir ändern. Zum Beispiel mit einer Übung, die dem Selbstbewusstsein gut tut.


Auszug aus „easy – Das Abenteuer des Lebens gestalten“, Kapitel: Positive Erwartung, Seite 90 - 95