Eva Gütlinger's Blog

Das Abenteuer des Lebens gestalten

Hingabe – I surrender

Ich gebe mich hin

Wie sanft ist doch dieser Ort in uns, der sich nach dem Vertrauen sehnt.

In allen von uns ist ein unschuldiger Kern, unberührt von Zynismus und Abwehrstrategien.

Von hier aus begegnen wir dem Leben, sehen mit großen Augen das Wunder in allem.

Hier wissen wir, wie einfach es ist, zu lieben.

Aber viele von uns haben, nach Jahren von Enttäuschung und Betrug, diese Sanftheit hinter dicken Mauern des Schutzes verborgen. Jetzt verbinden wir Hingabe mit dem Verlust von uns selbst und Nachgiebigkeit mit ausgenützt werden. Wir vermischen sogar Liebe mit dem Horror des im Stich gelassen werden. So lassen wir unsere Rüstung immer stärker werden und wir halten das Leben auf Sicherheitsabstand. Aber wir zahlen einen Pries.

Wenn wir dem Leben ungeschützt begegnen, vielleicht nur für einen Moment, entdecken wir, dass wir keinen Feind außer der Angst selbst haben.

In der Hingabe wählen wir unsere Herzen tausend Mal brechen zu lassen anstatt ein Leben lang in der Angst gefangen zu bleiben. Jedes Mal wenn wir bereit sind offen zu bleiben und zu brechen, werden die harten Schuldschilder sanfter und erweitern sich.

Ein wenig mehr berührbar, ein wenig mehr frei.

Wer bewegt dich? Wenn du das Lenkrad loslässt, wenn du deinen Zeitplan entspannst, deine arbeitsreichen Vorhaben, wer bewegt dich? Wer lässt das Haar auf deinem Kopf wachsen? Wer drückt die Sprossen aus dem Boden?

Wer bewegt dich?

Jetzt gerade.

Das fragt dich, ob du tanzen magst. Willst du? Bereit für einen heißen Tango mit…?

 

Quelle: http://awakeningwomen.com/2011/04/27/i-surrender/

Übersetzung: Eva Gütlinger

 

 


I surrender

How tender it is, the place in us that yearn to trust.
In all of us there is an innocence core untouched by cynicism and defense strategies.
From here we meet life, wide-eyed in wonder of it all.
Here we know how simple it is to love.
But many, after years of disappointment and betrayals, have hidden this tenderness behind thick walls of protection. Now we associate surrender with losing ourselves, and yielding with being taken advantage of. We even mix up loving with the terror of being let down. So we let our armor grow solid and we keep life at a safe arm’s length away. But we pay a price.
When we meet life undefended, even for a moment, we discover that we have no enemy but fear itself.
In surrender, we choose to let our hearts break a thousands times instead of living life trapped in fear. Each time we are willing to stay open and broken, the hard shields of defense soften and expand.
A little bit more touchable, a little bit more free.
Who moves you? When you let go of the steering wheel, when you relax your agenda, your busy planning, who moves you? Who grows the hair on your head? Who pushes the sprouts up from the ground?
Who moves you?
Right now 
That is asking you to dance. Are you willing? 
Ready for a red hot tango with ….?

 


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